© 2019 DAVID GRABOWSKI

BIOGRAFIE

David Grabowski wird 2018 im Rahmen der Jazz Baltica mit dem IB.SH - Jazz Award ausgezeichnet und ist im selben Jahr Preisträger des Solistenpreises beim Münchner Jazzpreis. Ralf Dombrowski beschreibt ihn in der Süddeutschen Zeitung als „pointierten und soundbewusst agierenden Instrumentalisten“.

Doch, dass er Musiker geworden ist, war keinesfalls vorherbestimmt. Die Entscheidung, ein Instrument zu spielen, trifft David Grabowski erst mit vierzehn Jahren, als ihm sein Schulfreund „Come As You Are“ von Nirvana auf der Gitarre vorspielt. Fortan ist die Leidenschaft entfacht und gibt dem Jungen, der bisher nur mäßigen Erfolg bei den Mädchen hatte, neues Selbstbewusstsein und Identität.

Heute, über ein Jahrzehnt später, ist Musik sein Leben. Die Dringlichkeit, sich künstlerisch auszudrücken, ist so groß, dass er sich gegen eine Laufbahn als Gymnasiallehrer entschieden hat. David Grabowski spielt in zahlreichen Bands und komponiert erfolgreich Filmmusik für Filmproduktionen, so zum Beispiel für den letzten Uli Edel Film, „Der Club der Singenden Metzger“. Seine musikalische Heimat hat er im Jazz gefunden. Mit seinem Quartett präsentiert er eigene Kompositionen, die häufig durch vertrackte Rhythmen und hohe improvisatorische Verantwortung geprägt sind. Sphärische Texturen und beinahe meditative Klänge schaffen einen Kontrast, ein Verweilen, und erinnern an Grabowskis Filmmusik.

Sein Album „Land In Sicht“, das er 2017 in Eigenregie produziert und veröffentlicht, ist die erste Station, von der aus es nun weitergehen soll. Im Jahre 2018/19 gastiert die Band unter anderem beim Elbjazz Festival, der Jazz Baltica, den Husumer Jazztagen, dem Siena Jazz Festival in Italien und spielt Konzerte in den Jazzclubs Deutschlands. Mit Béla Meinberg am Klavier, Christian Müller am Bass und Felix Dehmel am Schlagzeug vereint David Grabowski seine Lieblingsmusiker und guten Freunde in seiner Band.

2019 stehen mehrere Tourneen sowie die Produktion eines zweiten Albums fest. Darüber hinaus ist über das Hamburger Programm „Mixed Generation“ eine Kooperation mit dem US-Amerikanischen Bassisten Matt Penman in Planung.

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